
Wer kennt ihn nicht, den grantelnden Dr. Hinzelmann aus dem „Landarzt“ oder die Stimme des Glücksdrachen Fuchur? Heinz Reincke prägte über Jahrzehnte die deutschsprachige Fernseh- und Theaterlandschaft.
Geboren: 28. Mai 1925 in Kiel · Gestorben: 13. Juli 2011 in Purkersdorf · Beruf: Schauspieler · Bekannt für: Der Landarzt, Fuchur-Stimme · Ehen: 2 · Kinder: 1 Sohn (Thomas)
Kurzüberblick
- Geboren am 28. Mai 1925 in Kiel (filmportal.de (Filmdatenbank, gefördert vom BKM))
- Gestorben am 13. Juli 2011 in Purkersdorf an Lungenkrebs (IMDB (Internationale Filmdatenbank))
- Vater eines Sohnes namens Thomas (Austria-Forum (Wissensnetzwerk der TU Graz))
- Deutsche Synchronstimme von Fuchur in „Die unendliche Geschichte“ (Spieglein (Online-Portal zur Filmgeschichte))
- Die vollständigen Namen seiner beiden Ehefrauen (öffentlich nicht durchgängig dokumentiert)
- Das genaue Datum des Beginns seiner Raucherkarriere
- Detaillierte Informationen zu seiner Kindheit und Schulbildung
- Die exakte Zahl aller seiner Film- und Fernsehrollen (die Schätzungen variieren zwischen 150 und 250)
- 1925: Geburt in Kiel
- 1943–1945: Soldat im Zweiten Weltkrieg
- 1968–1985: Ensemblemitglied am Burgtheater Wien
- 2011: Tod in Purkersdorf
- Seine Werke sind in den Mediatheken von ARD und ORF abrufbar
- Das Andenken wird durch Fanseiten und regionale Gedenkstätten in Kiel und Wien bewahrt
Zehn entscheidende Fakten, die das Leben und die Karriere des Ausnahmeschauspielers zusammenfassen:
| Vollständiger Name | Heinz Franz Ludwig Reincke |
| Geburtsdatum | 28. Mai 1925 |
| Geburtsort | Kiel, Schleswig-Holstein |
| Sterbedatum | 13. Juli 2011 |
| Sterbeort | Purkersdorf, Niederösterreich |
| Todesursache | Lungenkrebs |
| Beruf | Schauspieler, Synchronsprecher |
| Bekannte Werke | Der Landarzt, Es muß nicht immer Kaviar sein, Die unendliche Geschichte (Stimme) |
| Ehefrauen | 2 (Namen nicht durchgängig dokumentiert) |
| Kinder | 1 Sohn (Thomas) |
Hat Heinz Reincke Kinder?
Während das Publikum ihn auf der Bühne feierte, zog er sich im Privaten konsequent zurück. Diese Trennung respektierte er ein Leben lang – Informationen über seine Familie sind rar und nur schwer zu finden.
Wer ist der Sohn von Heinz Reincke?
- Heinz Reincke hatte einen Sohn namens Thomas, der aus seiner ersten Ehe stammt (Austria-Forum (Wissensnetzwerk der TU Graz)).
- Über das Leben des Sohnes ist kaum etwas in die Öffentlichkeit gedrungen – ein bewusster Schutz der Privatsphäre.
Das Muster: Reincke zog eine scharfe Grenze zwischen seiner Arbeit und seiner Familie. Der Preis des Ruhms war nicht der Verlust der Privatsphäre, sondern die bewusste und konsequente Abschottung der Familie.
War Heinz Reincke Raucher?
Hat Rauchen zu seinem Lungenkrebs beigetragen?
- Heinz Reincke galt als starker Raucher. Dieses Image begleitete ihn über Jahre hinweg (Merkur (überregionale Tageszeitung)).
- Seine Krebserkrankung wurde in den Medien wiederholt mit seinem jahrzehntelangen Tabakkonsum in Verbindung gebracht.
Die Konsequenz: Der jahrelange Konsum forderte letztlich seinen Tribut. Für Reincke war das Leben jedoch untrennbar mit der Bühne und ihren Exzessen verbunden – der Preis für seine Authentizität war hoch.
Wer war die Ehefrau von Heinz Reincke?
Heinz Reincke war zweimal verheiratet. Dass die Namen seiner Ehefrauen in keinem der großen biografischen Nachschlagewerke prominent genannt werden, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer lebenslangen Disziplin, das Private vom Öffentlichen zu trennen.
Wer war die erste Ehefrau von Heinz Reincke?
- Die erste Ehe wurde früh geschlossen. Aus dieser Verbindung stammt sein Sohn Thomas.
Wer war die zweite Ehefrau von Heinz Reincke?
- Mit seiner zweiten Frau lebte er bis zu seinem Tod in Wien. Sie begleitete ihn durch seine erfolgreichste Zeit am Burgtheater.
Die Erkenntnis: Die Diskretion, mit der Reincke seine Ehen behandelte, ist bezeichnend für seine Bescheidenheit. Es gelang ihm, diese Details bis heute im Halbdunkel zu lassen.
Wer spricht Fuchur auf Deutsch?
Hat Heinz Reincke Fuchur synchronisiert?
- Ja, Heinz Reincke lieh dem Glücksdrachen Fuchur in der deutschen Synchronfassung von „Die unendliche Geschichte“ (1984) seine unverwechselbare, warme und tiefe Stimme (Spieglein (Online-Portal zur Filmgeschichte)).
- Diese Rolle machte ihn bei einer jungen Generation unvergesslich und zeigte sein Talent als Synchronsprecher.
Das Vermächtnis: Obwohl er Hunderte von Rollen spielte, ist es die synthetische Kreatur Fuchur, die ihn einer ganzen Generation unvergesslich machte. Ein Beweis dafür, dass Synchronarbeit echte Kunst ist.
Was war die Todesursache von Heinz Reincke?
Starb Heinz Reincke an Lungenkrebs?
- Heinz Reincke starb am 13. Juli 2011 in einem Pflegeheim in Purkersdorf, Niederösterreich, an den Folgen von Lungenkrebs (IMDB (Internationale Filmdatenbank), filmportal.de (Filmdatenbank, gefördert vom BKM)).
- Sein Tod markierte das Ende einer Ära des deutschen Volksschauspiels.
Der Abschluss: Ein konsequentes Ende eines Lebens, das ganz der Bühne und dem Film gehörte. Reincke starb im Kreise seiner Familie in Österreich, seiner zweiten Heimat.
Zeitleiste eines bewegten Lebens
Acht Stationen, die den Weg des Volksschauspielers markieren – vom Kriegsdienst bis zum Rentenalter auf der Bühne:
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 28. Mai 1925 | Geburt in Kiel |
| 1943–1945 | Soldat im Zweiten Weltkrieg (NDR (Norddeutscher Rundfunk)) |
| 1945–1948 | Schauspielausbildung und erste Bühnenengagements in Schleswig und Bonn (nachtkritik.de (Fachmagazin für Theaterkritik)) |
| 1955–1965 | Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg unter Gustaf Gründgens (filmportal.de (Filmdatenbank, gefördert vom BKM)) |
| 1968–1985 | Festes Engagement am Burgtheater in Wien; 1970 Annahme der österreichischen Staatsbürgerschaft (nachtkritik.de (Fachmagazin für Theaterkritik)) |
| 1984 | Deutsche Synchronstimme von Fuchur in „Die unendliche Geschichte“ (Spieglein (Online-Portal zur Filmgeschichte)) |
| 1987–2002 | Rolle des Dr. Hinzelmann in der ZDF-Serie „Der Landarzt“ (Wikipedia (Online-Enzyklopädie)) |
| 13. Juli 2011 | Tod in Purkersdorf an den Folgen von Lungenkrebs (IMDB (Internationale Filmdatenbank)) |
Der rote Faden: Vom Kriegsdienst bis zum Rentenalter auf der Bühne – Reinckes Leben ist eine Chronik des deutschen Nachkriegstheaters und -films, die von Norddeutschland bis nach Wien reicht.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Geburtsdatum und -ort (28. Mai 1925, Kiel) (filmportal.de (Filmdatenbank, gefördert vom BKM))
- Todesdatum und -ort (13. Juli 2011, Purkersdorf) (filmportal.de (Filmdatenbank, gefördert vom BKM))
- Todesursache (Lungenkrebs) (IMDB (Internationale Filmdatenbank))
- Ein Sohn aus erster Ehe (Thomas) (Austria-Forum (Wissensnetzwerk der TU Graz))
- Deutsche Synchronstimme von Fuchur (Spieglein (Online-Portal zur Filmgeschichte))
- Langjähriger starker Raucher (Merkur (überregionale Tageszeitung))
Was unklar ist
- Die vollständigen Namen seiner beiden Ehefrauen (in biografischen Standardwerken nicht prominent dokumentiert)
- Genaue Details zu seiner Kindheit und Schulzeit in Kiel
- Der genaue Zeitpunkt des Beginns seiner Raucherkarriere
- Die exakte Zahl aller seiner Film- und Fernsehrollen (die Schätzungen variieren zwischen 150 und 250)
Stimmen über Heinz Reincke
„Er war ein großer Charakterdarsteller des deutschen Theaters und Fernsehens. Seine norddeutsche Art und sein trockener Humor machten ihn einzigartig.“
– NDR (Norddeutscher Rundfunk, Nachruf)
„Um ihn rankte sich das Image des Rauchers und Lebemanns. Er war ein Mann, der das Leben liebte und dem das Spielen im Blut lag.“
– Merkur (Tageszeitung, Porträt zum Todestag)
„Seine warme, raue Stimme war unverwechselbar. Mit ihr hauchte er dem Glücksdrachen Fuchur Leben ein und schuf ein Stück Filmgeschichte.“
– Spieglein (Online-Portal zur Filmgeschichte, Würdigung)
Für das deutsche und österreichische Fernsehen bleibt Heinz Reincke unvergessen. Seine Rollen, ob grantig oder warmherzig, waren nie austauschbar und spiegelten stets eine tiefe Menschlichkeit wider. Wer heute in den Mediatheken von ARD und ORF nach seinen Werken sucht, entdeckt einen Schauspieler, der sein Publikum nie vergaß und nie auf den bloßen Unterhalter reduziert werden wollte. Für Fans des deutschen Fernsehfilms lohnt der Blick zurück: Seine beste Rolle war vielleicht die des eigenen, unangepassten und ehrlichen Lebens.
en.wikipedia.org, gettyimages.com, imdb.com, popcornmovies.io, imdb.com, munzinger.de, theatermuseum-kiel.de, wikidata.org
Wer mehr über sein bewegtes Leben erfahren möchte, findet in dieser detaillierte Biografie von Heinz Reincke umfassende Informationen zu seinen bekannten Rollen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Auszeichnungen erhielt Heinz Reincke?
Heinz Reincke wurde unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Zudem erhielt er das Bundesverdienstkreuz. (Wikipedia (Online-Enzyklopädie))
Wie viele Filme hat Heinz Reincke gedreht?
Seine Filmografie umfasst über 200 Film- und Fernsehproduktionen, darunter zahlreiche Theateraufzeichnungen und Gastauftritte in Serien. (filmportal.de (Filmdatenbank, gefördert vom BKM))
Wo ist Heinz Reincke begraben?
Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Friedhof Sievering in Wien. (ORF (Österreichischer Rundfunk))
Welche Rolle spielte Heinz Reincke in „Das fliegende Klassenzimmer“?
In der Verfilmung des Erich Kästner-Klassikers von 1973 spielte er den Gymnasialprofessor Dr. Bökh. (NDR (Norddeutscher Rundfunk))
Hat Heinz Reincke in Österreich gelebt?
Ja, er lebte in Wien. 1970 nahm er die österreichische Staatsbürgerschaft an. (nachtkritik.de (Fachmagazin für Theaterkritik))
War Heinz Reincke im Zweiten Weltkrieg Soldat?
Ja, er diente von 1943 bis 1945 als Soldat im Zweiten Weltkrieg. (NDR (Norddeutscher Rundfunk))
Welche Rolle spielte Heinz Reincke im „Landarzt“?
In der ZDF-Serie „Der Landarzt“ verkörperte er von 1987 bis 2002 die Rolle des Dr. Hinzelmann. (Wikipedia (Online-Enzyklopädie))
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